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Eröffnung Gauting International Photo Week 27.9.2020

September 27 / 5:00 pm - 10:00 pm

Eröffnung der Hauptausstellung mit vielfältigem Programm und Infoständen

Der Kunstverein Gauting e.V. veranstaltet im Herbst 2020 die GAUTING INTERNATIONAL PHOTO WEEK in Zusammenarbeit mit dem Online Magazin für Fotografie & Kunst Tagree (Verlag: Berlin/Redaktion: Gauting).

Internationale Fotografen treffen deutsche Fotografen, unbekannte Künstler auf bekannte. Bilder, die berühren, treffen auf Bilder, die unterschiedliche Assoziationen wecken. Preisgekrönte Werke begegnen Werken, die auf internationale Beachtung warten.

In unserem Event beziehen wir die Bürger der Stadt und den Gautinger Einzelhandel aktiv mit ein. Wir sind in der Welt der Fotografie weder elitär noch Dogmatiker. Wir sind nicht weltfremd, folgen aber auch nicht dem Mainstream der Fotografie-Plattformen und der Fotowelt. Unsere GAUTING INTERNATIONAL PHOTO WEEK ist für alle Menschen, die gerne die Vielfalt der Fotokunst erkunden und genießen.

Neben einer Hauptausstellung im Rathaus Gauting wird es zahlreiche Veranstaltungen in der Stadt geben.

 

Die 20 Fotokünstler der Hauptausstellung im Rathaus sind:

Jack Savage / Großbritannien Massimo Siragusa / Italien Daniel Castonguay / Kanada Donell Gumiran / Philippinen  Fadwa Rouhana / Palästina  Hajime Art / Frankreich  Guda Koster / Niederlande  Gus / Spanien  Heinz Innerhofer / Italien  Tristan Zhou / USA  Ibrahim Nabeel / Jordanien  George Digalakis / Griechenland  Abed Zagout / Palestina Tales Yuan / China Jürgen Sobkowiak / Deutschland  Thomas Vanoost / Belgien Peter Untermaierhofer / Deutschland Ligin Lee / Taiwan Hardijanto Budiman / Indonesien Aart Verrips / Südafrika

Die Werke der Künstler sind bis 16.10.2020 im Rathaus Gauting ausgestellt.

 

Öffnungszeiten:

Montag 8.00 – 12.00 Uhr
Dienstag 8.00 – 12.00 Uhr und 15.00 – 19.00 Uhr
Mittwoch 8.00 – 12.00 Uhr
Donnerstag 7.00 – 12.00 Uhr und 13.30 – 16.00 Uhr
Freitag 8.00 – 12.00 Uhr

 

Galerie und Informationen über die Künstler:

Massimo Siragusa / Italien

Jack Savage ist ein Fotograf und Digitalkünstler, der 1980 in Northampton, England geboren wurde. Er hat an der Nottingham Trent University seinen Master in Amerikanistik und Film gemacht. Er war Finalist der renommierten Siena Photo Awards 2017/2018/2019, ist Gewinner des begehrten Pangea-Preises und hat den 1. Platz in der Kategorie Open Monochrom bei den Siena Photo Awards 2017 gewonnen. Außerdem ist er Gewinner der Kategorie Fine Art Professional bei den Black and White Spider Awards 2017. Jack Savage wurde 2019 für seine Serie zeitgenössischer Fotografie Film Noir mit der Silber Medaille der The PX3 Awards – Prix De La Photographie 2019 in der Kategorie Professionelle Bildende Kunst / Digital veredelt ausgezeichnet.
Vor seiner Karriere als Fotograf war das Lesen von Geschichtsbüchern eine seiner großen Leidenschaften. Während seines Studiums und Lesens – und auch noch später – in seiner jungen Karriere als Fotograf, waren für ihn diese Erfahrungen von unschätzbarem Wert. „Mein Interesse an Fotografie und Film begann schon in jungen Jahren, und in den 90-iger Jahren drehte ich Super-8-Filme und experimentierte. Ich muss gestehen, dass mich die Dunkelkammer damals ein wenig abgeschreckt hat, und erst später mit dem Aufkommen der digitalen Fotografie begann mein Interesse wirklich zu erwachen.“
 
Massimo Siragusa – der italienische Fotograf ist in Catania, Italien geboren. Massimo Siragusa lebt in Rom, wo er am IED European Institute of Design Fotografie unterrichtet. Er ist Direktor der Artistico Plenum Gallery in Catania. Massimo Siragusas Werke wurden in zahlreichen Museen und Galerien in Italien und anderen Ländern ausgestellt. Er erhielt vier World Press Photo Awards, drei Sony World Photography Awards und zwei MIFA Awards. Für Massimo Siragusa ist Fotografie nicht nur Kunst, sondern auch eine visuelle Form der Forschung, mit der er herausfinden kann, was unser Verhalten, unsere Gesellschaft an einem Ort, zu einer Zeit bestimmt. Seine Werke wurden in zahlreichen Museen und Galerien in Italien und anderen Ländern ausgestellt, darunter die Polka-Galerie in Paris, die Forma-Galerie in Mailand, das Museo di Roma in Trastevere, das Auditorium Parco della Musica in Rom, die Galleria del Credito Valtellinese in Florenz, das Centro de la Fotografia in Teneriffa, die Coalface Gallery in Genk, die Photo Vernissage in St. Petersburg, die Certosa di S. Giacomo in Capri und die Galleria del Cembalo in Rom. Zahlreiche Bücher über ihn mit seinen Werken sind „Il Vaticano“, „Il Cerchio Magico“, „Credi“ und „Teatro D’Italia“. Er arbeitet mit Kunden wie Lavazza, Eni, Moleskin, Milan Airport, Bosch, A2A, Autostrada Pedemontana, F2I, MyChef, AgustaWestland, Versace, Bisazza, Kartell, Conad, Unipol, Bianca, Telecom Italia, Poste Italiane und Ef Solare zusammen.
 
Daniel Castonguay ist ein „kreativer Straßenfotograf“ aus Montreal, Kanada. Er begann 1979 mit der Fotografie und ist Preisträger des renommierten Fine Art Photo Award of the year 2019, des Monovisions Photography Award London und wurde mehr als 30 Mal in 17 Ländern veröffentlicht. Sein Fotostil ist von Leonard Misonne, Alfred Stieglitz und Saul Leiter stark beeinflusst. Sie wussten wie man mit spezieller Technik, die Atmosphäre des Augenblicks darstellt und Bilder zum Leben erweckt. Daniel Castonguay: „Straßenfotograf zu sein, spielt vor allem im urbanen Lebensumfeld eine Rolle und trägt zu dessen Lebendigkeit und Tempo bei und gehört fast zu einem chaotischen Szenario. Für mich ist die Straßenfotografie mehr als ein picture making business. Sie ist Teil einer kontinuierlichen, theatralischen Skizze, in der ich die Rolle einer zum Schweigen gebrachten Figur spiele.“ 
 
Donell Gumiran ist Designer & Senior Art Director in Dubai. Er versteht sich als Bildmacher, der eine Geschichte in seinem Foto festhält und erzählt. Der philippinische Künstler sieht seine Fotografien als eine Symbiose, die sowohl durch seine Ausbildung zum Designer als auch durch seine Tätigkeit als Designdirektor in einer Kreativagentur beeinflusst wird. 
Er ist für seine stimmungsvollen Porträts und Reisefotografien bekannt, in denen er Lebensbedingungen und Emotionen des Alltags einfängt. Für das Asian Geographic Magazine ist er als Autor und Fotograf tätig und ist Träger zahlreicher internationaler Auszeichnungen:
 
Tokyo Foto Award, Japan – Gold 2019
International Photography (IPA) Awards Los Angeles, USA – 2018
The Independent Photo Travel Award, Berlin, Deutschland – 2018
International Photography Contest Awards, Kuala Lumpur, Malaysia – 2017
Portrait Photographer oft the Year, Singapur – 2017
Fotograf des Jahres der Filipino Times, Vereinigte Arabische Emirate – 2017
Gewinner des Life Framer World Travelers Competition, USA – 2019
Curtin Dubai’s Photographer of the Year, Urban Art Festival – 2018
Spider Award, Fotograf des Jahres, USA – 2019
TIFA Tokyo Photo Award, Japan – 2019
Best Cover 2019 Asian Geographic Magazine, Singapur – 2019
 
Für die Nikon School Middle East veranstaltet Donell Gumiran Portrait-Workshops. Seine Werke wurden unter anderem in New York, Tokio und Rom ausgestellt. In seiner Heimat wurde er von der Nationalen Kommission für Kultur und Kunst vom philippinischen Präsidenten für die Verleihung des begehrten Ani ng Dangal Award 2018 & 2019 ausgewählt.
 
Fadwa Rouhana – die palästinensische Fotografin Fadwa Rouhana ist in einem konfliktgeladenen Gebiet aufgewachsen. Für sie war es eine existentielle Notwendigkeit, ihre fotografische Kunst mit der Realität zu verbinden; diese hat sie immer entfremdet dargestellt. Die ausgestellte Fotoserie zeigt Pilger, die die heiligen Stätten in Bethlehem und Jerusalem besuchen. Sie kommen aus der ganzen Welt und tragen ihre Erinnerungen, Träume,  Sorgen, Schmerzen und Hoffnung auf Erlösung in sich. Fadwa Rouhana zeigt in ihren Werken das kollektive Unterbewusstsein des Menschen, das Gedächtnis, das Unsichtbare in der menschlichen Seele und eine Phase des Übergangs auf den Spuren der Zeit. Die Fotografie gibt ihr die Möglichkeit, das Leben und seine Bedeutung zu betrachten, die menschlichen Lebensbedingungen, die Hoffnungen und die Leiden der Menschen zu erforschen, die Beziehung zu ihrer Umwelt und zu ihrer Vergangenheit. 2019 wurde sie mit dem 1. Preis und dem Gold Star Preis der ND Awards in der Rubrik Fine Art – Konzeptionell ausgezeichnet. Fadwa Rouhana hält fest, nicht nur was wir mit den Augen sehen, sondern auch was ihre eigene Seele erfasst. Die „Linse“ ist ihre Ausrüstung, um ins Sichtbare und Unsichtbare der menschlichen Seele zu reisen. Ihre Fotos sind ein Spiegelbild ihrer eigenen, unsichtbaren Innenwelten.
 
Hajime Art – die Gesellschaft, die Medien und die Welt, in der wir leben, sind die wichtigste Inspirationsquelle von Hajime Art. Was ihn von anderen Künstlern unterscheidet, ist sein schwarzer Humor. Er stellt die moderne, hyper-vernetzte, konsumorientierte, materialistische Gesellschaft und seine Beziehung zu ihr dar. Alle seine Kreationen werden ausschließlich in seinem Haus (Keller, Garage, Schlafzimmer), alleine oder mit seiner Frau realisiert. Er bereitet die Bühne, stellt seine Kamera auf, seine Frau gibt die Aufnahmen frei. Alle Utensilien, die er für seine Kunst nutzt, holt er aus Wertstoffhöfen, von Wohltätigkeitsorganisationen oder sammelt sie selbst in der Natur. Danach verändert und verwandelt er sie.
 
Guda Koster ist eine niederländische Künstlerin, die lebende Skulpturen und Performances kreiert, deren Ursprung Fotografien sind. Kosters Arbeiten entstehen in Parallelen von Zeit, Raum und Textil. In ihren Arbeiten verwendet Koster Stoffe, Farben und Muster, die die Codes und Bedeutungen unserer Kleidung unterstreichen. In ihren Fotografien spielt sie oft „unsichtbar“ die Hauptrolle, gekleidet in selbst genähten Outfits, oft fotografiert vor einem gemusterten Hintergrund. Ihre Arbeiten sind professionell, wirken ernst, sind aber auch humorvoll. In all ihren Fotografien sind kleine Geschichten zu entdecken.
 
Gus, der spanische Fotograf kombiniert eine Vielzahl von fotografischen Techniken, insbesondere Mehrfach- und Langzeitbelichtung und nimmt uns mit auf eine magische Reise in die Tiefen seiner Vorstellungskraft. Seine Bilder sind vielschichtig, einfach ausgeführt und optisch reizvoll. Sie werden mit feinen Kunsttechniken und moderner Fotografie kombiniert. Weiche Farbakzente verleihen seinen Kreationen eine traumhafte Atmosphäre. Dank einer sinnlichen Aura ist es wie eine Meditation seine Werke zu betrachten. „Es ist schwierig, über sich selbst zu sprechen, für mich ist es kompliziert. Ich wurde in einem kleinen Dorf im Norden Spaniens geboren, seit jungen Jahren hat mich die Fotografie und Kunst immer angezogen. Ich sah Werke von großen Künstlern Cartier-Bresson, Adams, großartige impressionistische Maler, Van Gogh, Monet, Renoir. Ich nehme an, dass mein Mangel an Fähigkeiten in der Malerei dazu geführt hat, dass ich mit meiner Arbeit mit dem Betrachter interagieren kann. Ich beginne immer mit meinen eigenen Bildern und kombiniere meist zwei oder drei Bilder. Meine kreativen Editionen sind die Frucht dessen, was mir durch den Kopf geht, ich definiere mich gerne als ‚Traumjäger‘, so wie man mit der Fotografie die Zeit stoppt, so dass der Moment für immer festgehalten ist. Ich versuche das, was mir durch den Kopf geht, zu vermitteln und einzufangen, diesen Traum oder diese Illusion ‚jagen‘ für immer. Gus hat den 1. Platz in Fine Art /Collage bei den International Photography Awards 2019 (IPA) gewonnen.
 
Heinz Innerhofer ist Preisträger u. a. der Goldmedaille bei den FIIPA Awards – Contest fotografico internazionale promosso da FIOF, der Goldmedaille beim Internationalen Trierenberg Super Circuit, der Silber- und Bronzemedaille bei den TIFA Tokio Photo Awards, dem 3. Preis beim off – festival vienna, Honorable Mention bei den IPA International Photography Awards in Los Angeles, Honorable Mention bei den MIFA Moscow International Photography Awards, Honorable Mention bei den One Eyeland Awards und Finalist bei den Siena International Photography Awards. Sein Fotobuch „motus“, wurde mit der Bronzemedaille bei den TIFA Tokio Photo Awards, zweimal bei den IPA International Photography Awards in Los Angeles und bei den One Eyeland Awards, ausgezeichnet.
 
Tristan Zhou ist ein preisgekrönter Fotograf, Videograf und Katzenliebhaber mit Sitz in Seattle, USA. Er wurde in Tokio geboren, wuchs in Shanghai auf und lebt heute in Seattle. „Wir sind zu sehr mit verschiedenen Bildern und Videos übersättigt. Meine Mission ist es, etwas zu schaffen, das nicht nur auffällt, sondern auch sinnvoll ist und Geschichten erzählt. Ich verbrachte elf Jahre meines Lebens in Tokio, zehn in Shanghai und acht in San Francisco und Seattle.“
 
Ibrahim Nabeel ist ein Fotograf aus Jordanien. Er interessiert sich für Kunstfotografie und bildende Kunst. „Außergewöhnlich. Fehler machen – Ja! Warum nicht? Es ist der beste Weg, um zu lernen.“ Nabeel liebt es, verschiedene Stile in der Fotografie zu zeigen. Aus seiner Sicht sollte Kreativität für den Betrachter nicht langweilig sein. „Wir müssen träumen. Wenn wir aufhören zu träumen, dann leben wir nicht mehr!“ U.a. 1. Platz in der Kategorie Spezial Effekte IPA 2019 International Photography Awards.
 
George Digalakis – der Minimalismus, sowohl als Kunst- als auch als Lebensphilosophie, hat das Werk von George Digalakis stark beeinflusst. Er lässt sich vom Meer, vom Himmel und von seiner emotionalen Reaktion auf sie inspirieren. In den einfachen Gefühlen, die sie hervorrufen – Weite, Ruhe, Stille, Symmetrie und Gleichgewicht – findet er Schönheit. Lange Belichtungen sind seine Handschrift, denn sie ermöglichen es ihm, die Dimension der Zeit in einem zweidimensionalen Medium zu vermitteln und eine traumhafte Atmosphäre zu schaffen. Seine Arbeit geht von Repräsentation, Konzeptualismus und der endlosen Suche nach dem Sinn aus und konzentriert sich auf das Wunder der Schönheit und Einfachheit. Digalakis hatte drei Einzelausstellungen in Ioannina, Athen und Thessaloniki und hat an zahlreichen Gruppenausstellungen weltweit teilgenommen. Er erhielt u.a. folgende Auszeichnungen: Hermes Award of the Hellenic Photographic Society, TIFA Tokyo Photo Award, Japan – 1. Platz Gold 2018, Px3, APOY, Sony World Photography Award, Minimalist Photography Awards.
 
Abed Zagout – Der Fotojournalist berichtet und dokumentiert Gewalt im Gazastreifen. „Ich wurde Fotojournalist, weil es meine Leidenschaft ist und ich mich in diesem Beruf wiederfinde.“ Zagout ist 33 Jahre alt und stammt aus Gaza City, Palästina. „Ich habe 2008 mit dem Filmen begonnen, nachdem ich mein Studium an der Fakultät für Hochschulmedien abgeschlossen habe. Ich arbeite als Lehrer für Fotografie, bin Universitätsdozent und Fotoberater für viele lokale und internationale Institutionen.“ Zagout arbeitet als freiberuflicher Fotograf für lokale und internationale Agenturen an unterschiedlichen Standorten. Er hat mehrere Auszeichnungen für seine Fotografien erhalten; der wichtigste ist der International Red Cross Photography Award 2018 und der Press House Award for Photography 2019. „Hochwertigen Fotojournalismus zeichnet ein starkes Bild aus, das zuerst einen starken Inhalt enthält, im richtigen Winkel, mit der richtigen Ausrüstung aufgenommen wird und das Licht optimal nutzt“, sagt er. Er hat an mehreren Ausstellungen auf der ganzen Welt teilgenommen.
 
Tales Yuan ist ein Fotograf, der in Chongqing, China lebt. Sein Lieblingsfach in der Schule war Chemie, ein Fach, das nichts mit Fotografie zu tun hat. Während seines Masterstudiums kaufte er seine erste Spiegelreflexkamera und verliebte sich in die Fotografie. Wie bei vielen jungen Fotoliebhabern wurden Porträts zu einem seiner ersten Themen. Danach aber konzentrierte er sich auf Nijigen, eine Subkultur im Zusammenhang mit Anime, Comics und Spiele. Das Wort Nijigen kommt aus dem Japanischen und bedeutet zweidimensionaler Raum. Es bezieht sich auf die zweidimensionalen Welten von Manga, Anime, Comics und Spielen. Es fand aber auch seine Anwendung im wirklichen Leben, wie im etwa im Cosplay, wo sich junge Menschen wie die Figuren aus den Mangas, Anime, Comics und Spielen kleiden. Die Nijigen-Kultur wird bei jungen Menschen in China immer beliebter. Tales Yuan fotografierte viele Porträts, Rollenspiele, Lolita-Kostüme, Hanfu, JK-Uniformen. Mit der Vertiefung dieses Fotografie-Genres merkte Yuan, dass es ein Problem des gegenseitigen Verständnisses zwischen den Subkultur- und Mainstream-Gruppen gibt. Er hofft in seiner Arbeit die Nijigen-Porträtfotografie mit der konzeptionellen Fotografie kombinieren zu können. Seine Auszeichnungen und Preise: IPA 2019 Honorable Mention Award, Bildende Kunst, Another Self, IPA 2019 Honorable Mention Award, Bildende Kunst, Erinnerungen…., Wettbewerb City Skyline, 3. Platz.
 
Jürgen Sobkowiak wurde 1970 in Aachen/Würselen geboren. Er absolvierte eine Ausbildung zum Bürokaufmann und erlernte das Fotografieren autodidaktisch. Sein künstlerisches Vorbild ist Francesca Woodman. In seinen surrealistisch angehauchten Arbeiten inszeniert er subjektive Gefühlswelten und lotet die Absurdität des menschlichen Daseins aus. Räume, Wände, Möbel, Spiegel sowie andere bewusst ausgewählte Requisiten besitzen eine eigene Bildsprache. Der Mensch erscheint in dieser Szenerie sichtbar, nebensächlich, versteckt oder unwirklich. Jürgen Sobkowiak arbeitet immer alleine. Es findet keine weitere digitale Nachbearbeitung der Bilder statt.
 
Thomas Vanoost, Jahrgang 1982 , ist ein aufstrebender belgischer Fotograf, der in Brüssel lebt und arbeitet. Im Jahr 2002 schloss er sein Studium der Fotografie an einer lokalen Kunsthochschule ab und studierte gleichzeitig Philosophie und Soziologie. Zwischen 2002 und 2016 hat er nie aufgehört, an persönlichen Fotoprojekten zu arbeiten und gleichzeitig eine Karriere in der Investmentbranche verfolgt. Im Jahr 2016 beschloss er, sich intensiv der Fotografie zu widmen, nachdem er sich der chaotischen Welt, in der wir leben, schmerzlich bewusst wurde.
 
Peter Untermaierhofer ist 1983 in Eggenfelden geboren. Er ist Diplomingenieur der Medientechnik und fotografiert seit 2008. Er absolvierte ein Semester Fotografie an der James Cook University in Townsville, Australien. Die Hauptthemen seiner Fotografie sind verlassene Orte und Architektur aller Art. Neben seiner Fotografie ist Peter auch am Filmbüro München beteiligt. Im Jahr 2013 wurden seine Bilder im Rahmen der Hauptausstellung urbEXPO in Bochum gezeigt. Ebenfalls 2013 erschien sein Fotobuch Vergessene Orte im Ruhrgebiet – Verlorene Orte im Ruhrgebiet im Mitteldeutschen Verlag. 2014 zeigte Untermaierhofer seine Arbeiten auf der Strok Art Fair, dem KOKON und dem MucAmie Concept Store in München. 2014 und 2015 war er wieder auf der urbEXPO in Bochum vertreten. Seitdem fanden weitere Einzel- und Gruppenausstellungen in Deutschland und seit 2018 auch im Ausland statt. 2016 veröffentlichte Untermaierhofer ein Buch über seine Fototechnik im dpunkt verlag mit dem Titel Lost Places und Best of Lost Places – Retrospektive 2013 – 2016. Im Jahr 2017 besuchte Untermaierhofer die Tschernobyl-Ausschlusszone mit der verlassenen Stadt Pripjat. Er lebt und arbeitet in München.
 
Ligin Lee wurde in Taiwan in Miaoli County, einem Ort in der Nähe des Meeres, geboren. Im Alter von vier Jahren zog sie mit Ihren Eltern nach Taipeh. In ihrer Jugend wurde sie von der westlichen Kunst beeinflusst und machte eine Ausbildung in der Druckindustrie. In ihrer Kunst sehnte sie sich stets nach der reinen, schönen Welt. Im Alter von 55 Jahren, nach ihrem Abschluss am Institute of Visual Arts der Taipeh City University, schuf sie weitere Kunstwerke, die das menschliche Leben als Ausgangspunkt nehmen. In ihren Bildern zeigte sie den Sinn des Lebens, die Realität, die von den Augen gesehen und untergraben wird. Sie schuf neue, visuelle Konzepte, die zwischen Selbstdarstellung und Unterbewusstsein wandern. Während ihres Schaffensprozesses führte sie Selbstgespräche und stellte fest, dass das Entstehen ihrer Kunst eine Reaktion auf ihre momentanen Emotionen war. Manchmal singend, manchmal rezitierend, manchmal prüfend, schien sich unbewusst dabei ein Fenster der Seele zu öffnen. „Auf der einen Seite bauen wir auf, auf der anderen Seite demontieren wir uns selbst und gestalten dann um. Das ist wie eine Reise, aber auch ein Weg nach vorne.“
 
Hardijanto Budiman  – Lebhaft. Grafisch. Stilisiert. Das ist die Farbpalette von Hardijanto Budiman. Dies ergänzt, kontrastiert und punktiert so gut die entworfenen, industriellen Formen und Figuren, die er auf mysteriöse Weise nutzt. Manchmal aus ästhetischen Gründen, manchmal nur aus Spaß. Budiman ist ein bildender Künstler mit Sitz in Jakarta, Indonesien. 2003 begann er sich für Fotografie zu interessieren.. Für Budiman ist die Fotografie das beste Medium, um seine Leidenschaft für die Kunst auszudrücken. Er sieht sich nicht als reiner Fotograf. In seinen Arbeiten geht es vor allem darum, wie Vorstellungskraft und Emotion in Bildern dargestellt werden. Budiman ist Gewinner des Malta International Photo Award 2018 in der Kategorie Abstrakt, er gewann den 1. Platz beim MiamiPhotoFest International Emerging Photography Awards. Er macht Foto-Workshops für Nikon Indonesien und ist Nikon Indonesia Official Photographer.
 
Aart Verrips lebt in Johannesburg und ist ein Mode-, Porträt- und Werbefotograf. Er hat die Aufmerksamkeit der südafrikanischen Modeszene auf sich gezogen und dabei eine globale und digitale Wirkung erzielt. Verrips gewinnt immer mehr Anerkennung für seinen unverwechselbaren Stil, der das Wagemutige, Provokative und Furchtlose vereint, während er gleichzeitig eine kommerzielle Ästhetik, weitreichende Kreativität und Liebe zum Detail beibehält. Verrips kommentiert seine Entscheidung für seinen Beruf: „Ich liebe die Modefotografie, weil man eine andere Welt in einem einzigen Bild schaffen kann; man kann das Unmögliche möglich machen“. Diese Vorstellung durchdrang seine erste Einzelausstellung in der Hazard Gallery, Johannesburg, die sich mit Fragen der männlichen Schönheit, ihren verführerischen Variationen und dem endlosen Streben nach Perfektion beschäftigte. Verrips‘ Arbeiten wurden in GQ, Elle, Glamour, Marie Claire, Vogue Italia, Men’s Health, Woman’s Health, Client, Yearbook Fanzine und vielen anderen digitalen und gedruckten Publikationen veröffentlicht. Zu seinen Kunden gehören: H&M, Adidas, Levi’s, Puma, Ray-Bans, Kurt Geiger, Vogue Eyewear, Burberry, Woolworths und CocaCola.

Details

Datum:
September 27
Zeit:
5:00 pm - 10:00 pm
Veranstaltungskategorien:
,
Website:
www.kunstverein-gauting.de

Veranstaltungsort

Rathaus Gauting
Bahnhofstr.7
Gauting, 82131 Deutschland
+ Google Karte
Telefon:
089 893370
Website:
www.gauting.de

Veranstalter

Kunstverein Gauting e.V.
Tagree Online Magazin für Fotografie & Kunst

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